1930 NSU 500 SS

1930 NSU 500 SS
1930 NSU 500 SS
1930 NSU 500 SS
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1930 NSU 500 SS
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1930 NSU 500 SS
1930 NSU 500 SS
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NSU BULLUS

Walter William Moore entwarf die NSU Supersport (SS), nachdem er vorher fĂŒr das Design der Norton-Rennmaschinen in England verantwortlich gewesen war. Er war mit persönlichen Designrechten ausgestattet, daher ist die erhebliche Ähnlichkeit beider Konstruktionen nachvollziehbar. Anfangs kaufte NSU auch Zubehörteile in England: Getriebe von Sturmey-Archer, Bremsnaben von Royal Enfield und Vorderradgabeln von Webb.

Die NSU-Supersport-Baureihe wurde 20 Jahre erfolgreich im Rennsport eingesetzt und bildete die Basis fĂŒr die NSU-OSL-Serienmodelle.

Der Yorkshireman Tom Bullus gewann einige wichtige Rennen, wie z. B. auf der Solitude 1930 und sorgte damit fĂŒr den neuen Namen der Maschine: NSU Bullus. Selbst heute, viele Jahrzehnte spĂ€ter, ist der Name „Bullus“ immer noch populĂ€r und hĂ€lt sich in der Szene als allgemeinverstĂ€ndliche Bezeichnung einer ganzen Motorradbaureihe.

Besonderheiten des hier ausgestellten Exemplars sind die englische Webb-Gabel, der Alu-Zylinderkopf aus einer Nachfertigung und das NSU-Dreiganggetriebe. Diese Maschine kam in rennfÀhigem Zustand aus dem Besitz der deutschen Motorradveteranenlegende Karl Reese in unsere Sammlung.

VermÀchtnis: Senator E.h. Dipl. Ing. Viktor Frankenberger
Hersteller: NSU Werke Aktiengesellschaft Neckarsulm

TECHNISCHE DATEN

Motor: 494 ccm, Einzylinder, 4-Takt, OHC, Königswelle
Bohrung/Hub: 80/99 mm
Leistung: ca. 30 PS bei 6000 U/min
Getriebe: 3-Gang
Gewicht: ca. 150 kg

Hier erlĂ€utert der technische Mitarbeiter Sven Heimberger Details der Ausstellung und öffnet den Blick fĂŒr technische Raffinessen und Besonderheiten.