#001 – MEGOLA

Zahlreiche Rennerfolge bewiesen die Eignung der Megola fĂŒr den Rennsport. Zum einen sorgte der 5-Zylindermotor mit bis zu 20 PS bei wenig mehr als 100 kg Leergewicht fĂŒr gute Fahrleistungen.

Ebenso trug die FahrstabilitĂ€t des Frontantriebs und das Fehlen von defektanfĂ€lligen KraftĂŒbertragungselementen wie Riemen oder Ketten zum Erfolg bei. Der Direktantrieb hatte geringe Verluste, die besonders auch beim Kardanantrieb nicht unerheblich sind. Das umstĂ€ndliche Startprozedere spielte im damaligen Rennsport praktisch keine Rolle, da die MotorrĂ€der zum Rennen ohnehin angeschoben wurden.

Die Übersetzung konnte durch unterschiedliche Planeten-radsĂ€tze und RadgrĂ¶ĂŸen an die Rennstrecken angepasst werden.

Höhepunkt war 1924 der Gewinn der deutschen Straßen-meisterschaft in der Klasse ĂŒber 500 ccm durch Toni Bauhofer.

Josef Stelzer, Albin Tommasi und Ernst Henne bewegten die Megola erfolgreich bei Bergrennen, Rundstreckenrennen, Endurancewettbewerben bis hin zu Hochgeschwindigkeitsrennen auf der Berliner Avus mit Topspeed 142 km/h.