Claude Fior Spezial
Diese Rennmaschine mit einem RS 500-Motor von Honda wurde von Claude Fior aus Frankreich hergestellt. Claude Fior war auch ein guter Rennfahrer. Doch mit seinen selbst konstruierten Rennmaschinen wurde er als außergewöhnlicher Konstrukteur weltweit bewundert. Seine innovativen Lösungen im Bereich Leichtbau, Radführungen oder bei unkonventionellen Kühleranordnungen stellten durchaus die GP-Werksrennmaschinen von 1979 bis 1989 in den Schatten. Besonders seine radikalen Vorderradführungen sorgten für Aufsehen. Er entwickelte seine eigenen Versionen der Trapezgabel nach dem System Hossack (vergleichbar mit dem späteren BMW Duolever-Design).
Honda-2-Takt-Power: RS 500
Nachdem Hondas Ovalkolben-Viertakter NR 500 in der WM gescheitert war, musste Honda auch wie alle anderen auf den Zweitaktmotor setzen. Mit Erfolg! Freddie Spencer gewann mit dem V3-Zylinder die WM 1983. Zum Zeitpunkt, als die hier ausgestellte Fior entstand, hatten die Werksrennmaschinen NSR 500 von Honda bereits einen weiterentwickelten V4-Zylinder zur Verfügung.
TECHNISCHE DATEN
Motor: RS 500, 498 ccm, V3-Zylinder, 2-Takt, Wasserkühlung
Leistung: ca. 133 PS bei 11.500 U/min
Getriebe: 6-Gang
Gewicht: ca. 117 kg
Vmax: ca. 288 km/h (je nach Übersetzung)
Leihgeber: Top Mountain Motorcycle Museum, Timmelsjoch
Hersteller Fahrgestell: Claude Fior, Frankreich
Hersteller Motor: Honda Motor Co., Ltd., Hamamatsu, Japan









