Event am Museum: Der Porsche 924 kehrt heim, eine emotionale Rückkehr nach Neckarsulm
Mit über 85 Fahrzeugen aus ganz Europa und den USA machte der internationale Porsche-924-Club Station in Neckarsulm, dort, wo der Kultsportwagen einst gebaut wurde. Für Organisator Ed Myland aus Großbritannien war dabei schnell klar, die erste Anlaufstelle musste das Deutsche Motorradmuseum Neckarsulm sein. „Wir haben unsere Autos nach Hause gebracht“, sagte der Brite bei der Begrüßung. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der herzlichen Aufnahme im Museum und in der Stadt. Museumsleiterin Natalie Scheerle-Walz und Oberbürgermeister Steffen Hertwig hießen die Gäste persönlich willkommen.
Die weiteste Anreise hatten Fans aus Großbritannien und den USA. Andere Teilnehmer kamen unter anderem aus Belgien, den Niederlanden, Italien und der Slowakei. Viele Fahrzeuge erzählten ihre ganz eigene Geschichte, vom seltenen Erstserienmodell bis zum rallyeerprobten 924.
Besonders bewegend wurde das Treffen durch ehemalige Mitarbeiter, die einst selbst am Porsche 924 gearbeitet hatten. Für viele war das Wiedersehen mit „ihrem“ Fahrzeug ein emotionaler Moment. Schließlich gilt der 924 bis heute als wichtiger Meilenstein für den Standort Neckarsulm: Ohne seine Produktion wäre das Werk in den 1970er-Jahren kaum erhalten geblieben.
Das Deutsche Motorradmuseum bot den perfekten Rahmen für die außergewöhnliche Heimkehr. Zwischen historischen Fahrzeugen, Fachgesprächen und vielen Erinnerungen wurde deutlich: Der Porsche 924 ist weit mehr als ein Sportwagen, er ist ein Stück Neckarsulmer Industriegeschichte.
